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Stiftung zur Förderung der Ausbildung
von Erzieherinnen und Erziehern

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Kinder brauchen Liebe und Geborgenheit

„Frau Klein, Frau Klein, ich hab einen Bruder bekommen“, bestürmt Svenja die Erzieherin, kaum dass sie die Tür zum Kindergarten aufgestoßen hat. „Er ist gestern geboren, aber er kann noch nicht sprechen. Mama hat ihn ganz arg lieb“, sprudelt es aus Svenja heraus. Sie zieht die Erzieherin mit sich in die Puppenecke und zeigt ihr, wie Mama das Brüderchen im Arm gehalten, gestillt, gestreichelt und zum Schlafen gelegt hat. Dabei sprechen sie darüber, wie viel Zuwendung so ein neues Leben braucht, dass Svenja beim Wickeln sicher bald helfen darf und dass Mama, wenn das Brüderchen schläft, auf jeden Fall wieder Zeit hat, mit Svenja zu spielen. Als Svenja die Neuigkeit im Morgenkreis berichtet, erzählen die anderen Kinder, wie es ihnen mit ihren Geschwistern ergeht. Am Ende lädt die Erzieherin jedes Kind ein, für Svenja und ihr Brüderchen einen Gebetswunsch zu sprechen.

Damit Kinder vertrauensvoll ihren eigenen Weg ins Leben finden, brauchen sie eine verlässliche und liebevolle Begleitung. Sie müssen ihren Platz im Leben, in der Familie, in der Gesellschaft finden. Sie wollen ermutigt werden, eigenverantwortlich zu handeln und gleichzeitig gemeinschaftsfähig zu sein. Neben Eltern, Verwandten, Freundinnen und Freunden erleben Kinder vor allem ihre Erzieherinnen in Kindertageseinrichtungen als wesentliche Personen des Vertrauens. Von diesen erfahren sie Liebe und Geborgenheit.

Kinder auf dem Weg ins Leben

Auf die Erzieherinnen und ihre Ausbildung kommt es an

Erzieherinnen begleiten Kinder in ihren täglichen großen und kleinen Freuden und Sorgen. Sie unterstützen Kinder, die Welt zu entdecken und zu begreifen. Sie vermitteln Werte und Maßstäbe des Zusammenlebens. Dafür brauchen sie Persönlichkeit und fachliche Qualifikation.

Evangelische Fachschulen für Sozialpädagogik bilden staatlich anerkannte Erzieherinnen und Erzieher aus. Sie tun dies mit eigenständigem, evangelischem Profil. Jeder Mensch ist in ihren Augen ein geliebtes Ebenbild Gottes.

Die angehenden Erzieherinnen werden dazu befähigt, ihren späteren Beruf in diesem Grundverständnis auszuüben. Im Mittelpunkt des religionspädagogischen Ausbildungskonzepts stehen die kindgemäße Vermittlung des christlichen Glaubens, der Respekt vor anderen Religionen und die Erziehung zum Frieden. Durch die besondere Gestaltung des Schullebens wird das soziale Miteinander nicht nur theoretisch gelernt, sondern intensiv gelebt und eingeübt. Die Ausbildung bietet Zeit zum Lernen und Reifen und zur Stärkung der eigenen Persönlichkeit. Seit Generationen werden die Evangelischen Fachschulen wegen ihrer hohen Qualität und ausgewiesenen Fachkompetenz geschätzt. Sie haben zahlreiche ideelle und finanzielle Freundinnen und Freunde an ihrer Seite.

Die Erzieherinnen-Stiftung sichert Ausbildungsqualität

Die Erzieherinnen-Stiftung setzt wichtige Akzente in der Erzieherinnenausbildung. Sie fördert ausgewählte Projekte der Evangelischen Fachschulen. Das evangelische Profil wird weiterentwickelt und die Qualität der Ausbildung laufend verbessert. Dieser Förderung kommt in Zeiten zurückgehender öffentlicher und kirchlicher Mittel besondere Bedeutung zu. Damit wird die Arbeit der Evangelischen Fachschulen mit ihren anspruchsvollen Zielen für die Zukunft gesichert.

Evangelische Fachschulen sind durch ihre private Trägerschaft in der Lage, flexibel und zeitnah auf Herausforderungen zu reagieren. Sie entwickeln neue Ausbildungsmodule, um noch besser für aktuelle Aufgaben qualifizieren zu können: für die Arbeit mit unter Dreijährigen, für die Kooperation mit Eltern und Grundschule, für die Ganztagesbetreuung und vieles mehr. Damit setzen Evangelische Fachschulen Maßstäbe in der Sozialpädagogik.

Jedes Jahr beginnen 250 hoch motivierte junge Menschen ihre Ausbildung, um später Kinder in wichtigen Phasen des Lebens zu begleiten. Die Erzieherinnen-Stiftung hilft, dass sie dazu bestens qualifiziert werden.

„Es ist fast so wie im Fußball: Auch Kinder können nicht immer siegen. Aber wer beim Spielen verlieren lernt, hat viel fürs Leben gewonnen.“

Erwin Staudt, Präsident des VfB Stuttgart

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